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Chronik

Im Jahre 1976 hatten Sepp Binnermann und Dieter Adelsberger den Gedanken, eine Prinzengarde zu gründen. In Johanneskirchen und Oberföhring konnte man junge Leute dafür begeistern und im September 1976 konnte mit dem Tanztraining begonnen werden. Starthilfe leistete die Pfarrgemeinde St. Thomas in Johanneskirchen. Die Einnahmen deckten zwar nicht ganz die Unkosten, aber der Erfolg überraschte alle Beteiligten. Anfangs beschränkte sich die Idee nur auf die Faschingssaison 1976/77, gedacht für die Pfarrgemeinden des Dekanats Bogenhausen. Der Kehraus 1977 sollte das Ende der Prinzengarde St. Thomas sein.

Doch es kam anders: Max Betzler fand Gefallen an dieser Gruppe und versuchte durch gesellige Veranstaltungen die jungen Leute neu zu motivieren. 1977 wurde die „Prinzengarde Johanneskirchen“ gegründet und begann erneut mit dem Tanztraining. Ein erfolgreicher Fasching 1977/78 folgte und so beschlossen die 34 jungen Leute eine Faschingsgesellschaft zu gründen.

Am 6. Mai 1978 wurde durch den Eintrag ins Vereinsregister die „Faschingsgesellschaft Feringa e.V.“ gegründet. Sinn und Zweck des Vereins ist es, das Faschingsbrauchtum in Bayern zu fördern und zu pflegen. Seine Aufgaben sind unter anderem, für jede Faschingssaison ein Prinzenpaar zu inthronisieren, eine Prinzengarde mit Hofstaat aufzustellen und außerdem eine Turnerriege zu bilden.

Die Vorstandschaft setzte sich wie folgt zusammen:

1. Vorstand - Max Betzler

2. Vordtand - Peter A. Kratzer

3. Vorstand - Walter Thill

Programmleiterin Prinzengarde - Agnes Ebner

Programmleiter Turnerriege - Josef Binnermann

1. Schriftführerin - Gabi Betzler

Im Gründungsjahr konnte die FGF bereits 100 Mitglieder verzeichnen, ein Jahr später bereits 160 Mitglieder. Mittlerweile hat die Faschingsgesellschaft Feringa über 300 Mitglieder.

1984 wurde ein ausgedienter Bierkeller das "Heim" der Feringa. Sieben Jahre konnten hier Training, Feiern und Besprechungen abgehalten werden. Schon vor Bezug des "Kellers" hat sich die FGF – dank des Vorausdenkens des damaligen 1. Vorstands Max Betzler – bei der Auflösung des Oberföhringer Krankenhauses als Bewerber auf ein Vereinsheim in der Vereinsgemeinschaft 29 im 13. Stadtbezirk angemeldet. Nach umfangreicher Instandsetzung, die nur durch die großzügigen Spenden verschiedener Firmen möglich war und der Unterstützung der VG 29 ist das Haus 6 seit 1991 das Domizil der Faschingsgesellschaft FERINGA e.V.

Nicht nur die Feringa ist Stolz auf ihr Vereinsheim. Auch die anderen Faschingsgesellschaften aus München und Umgebung wissen mittlerweile das Haus 6 zu schätzen. Seit 1993 treffen sich dort die Narren jeden Fasching zur „Nacht der Aktiven“ – die Nacht, in der die Aktiven die Gelegenheit haben, nach ihren Auftritten miteinander zu feiern.

2015 erhielt die Faschingsgesellschaft Feringa vom SPD Ortsverein Bogenhausen den Maria Nindl Preis für ihre vorbildliche Jugendarbeit.

Bilder 30 Jahre FGF

 

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die erste Heimat der Bierkeller

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unser Vereinsheim "Haus 6"

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der Saal

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